32:5 Sieg der Herren, 2:13 Niederlage der U23

U23 gegen Engelbostel Devils

Am Sonntag, den 29. April, luden die Wunstorf Lions mit beiden Mannschaften zu Heimspielen ein. Dabei empfingen die Lions U23 die Engelbostel Devils, die Herren spielten gegen die Bremerhaven Whales II. Am Ende des Tages mussten die jungen Löwen eine Niederlage mit 2:13 gegen den Regionalligaabsteiger aus Engelbostel hinnehmen, die Herren fertigten die jungen Bremerhavener mit 32:5 ab.

In der ersten Partie des Tages sollten es die stark dezimierten Wunstorf Lions U23 mit dem Topfavorit auf die Meisterschaft, den Engelbostel Devils, zu tun bekommen. In einer spannenden Begegnung verpassten die Junglöwen im ersten Drittel einen Treffer nur knapp, standen solide und mussten bei eigener Unterzahl den einzigen Treffer der ersten 20 Minuten hinnehmen. Im zweiten Drittel verloren die Lions ihre Zuordnung und konnten den dauerhaften Angriffen der Teufel nicht genug entgegengesetzten. Mit 0:12 ging es in die zweite Pause. Die Ansprache in der Kabine sollte dann zeigen, dass das Ergebnis nicht die mögliche Leistung der Lions widerspiegelte. Zwei eigene Tore belohnten die Bemühungen in der Offensive, die Gäste aus Engelbostel kamen ebenfalls noch zu einem weiteren Treffern, so dass nach 60 Minuten ein 2:13 auf der Anzeigetafel stand.

Statistiken:

Im Tor: Marc Engelke (60 Minuten)

Im Feld: Heiko Becker (0 Tor/1 Vorlage), Sven Cremer, Lars Hansen, Marlon Herda (1/0), Michael Jones, Lukas Konersmann (1/0), Merlin Kranz, Wilke Weber

Lions Herren gegen Bremerhaven Whales 

Im direkten Anschluss an das erste Spiel traten die bisher ungeschlagenen Wunstorf Lions Herren gegen die Bremerhaven Whales II an. Die Wale traten dabei mit einer Mannschaft aus vielen Juniorenspielern und teilweise erfahrenen Akteuren an. Hier wahrten die Herren ihre weiße Weste und schickten die junge Mannschaft mit 32:5 auf die Heimreise. Die einseitige Partie begann ab der fünften Minute Fahrt aufzunehmen. In dieser schlugen die Lions gleich dreimal zu. In der Folge zogen sie mit sieben Toren davon, ehe Bremerhaven eine Überzahl und eine Unachtsamkeit der Löwen zu zwei Toren nutzten.Weitere Tore der Lions machten den 13:2 Pausenstand perfekt. Im zweiten Drittel bot sich den Zuschauern ein kaum anderes Bild. Immer stürmende Wunstorfer wurden regelmäßig mit Treffern belohnt, und eine abermalige Nachlässigkeit ermöglichte den nächsten Torerfolg der Whales. Somit ging es mit 22:3 in die letzten 20 Minuten. Nach einem Tor der Whales nahmen die Hausherren wieder Fahrt auf und fassten die magische 30-Tore-Marke ins Visier. Ohne einen Gang herunterzuschalten attackierten sie immer wieder das gegnerische Tor und erzielten weitere Treffer, ehe nach 60 Minuten ein verdientes 32:5 zu Buche stand.

„Wir waren gespannt, was für eine Mannschaft uns heute erwartet. Für die meisten war es die erste Erfahrung im Herrenbereich. Wir haben unser Spiel über nahezu 60 Minuten seriös und souverän über die Bühne gebracht. Nun ist unser Fokus auf nächsten Samstag (Auswärtsspiel in Wilhelmshaven, Anm. d. Red.) gerichtet. Wir wollen ungeschlagen in den Pokalkracher gegen Düsseldorf gehen!“ so Robin Mach im Anschluss an das Spiel.

Statistiken:

Im Tor: Max Kaste (30 min), Niklas Girwert (30 min)

Im Feld: Sebastian Balke (3 Tore/6 Vorlagen), Thomas Funk (3/1), Niklas Golon (7/3), Marcel Knoke (6/5), Dennis Mach (6/2), Robin Mach (3/4), Steffen Poneß (1/1), Christopher Thieße (0/1), Marius Thieße (0/4), Christian Wortmann (3/1)

Weiter geht es für die Herren am 5. Mai in Wilhelmshaven und am 27. Mai zu Hause gegen den Bundesligisten Düsseldorf Rams I (Pokal). Die U23 pausiert nun bis zum 16. Juni, einem Auswärtsspiel bei den Wolfslinern in Wolfsburg.

TEXT: Eishockey Landesliga Nord 

Neustrukturierung der NEV-Ligen
Gleitender Auf- und Abstieg festgelgt

Am gestrigen Sonntag, den 22. April 2018, fand die erste Ligentagung nach der abgelaufenen Saison in Schwarmstedt statt und selten verlief eine Tagung mit den teilnehmenden Vereinsvertretern so harmonisch, wie am diesem sonnigen Sontag. Geleitet wurde die Sitzung von Markus Schierbaum (NEV-Präsident) und Götz Neumann (NEV-Fachspartenleiter Eishockey Senioren). Auch Sergej Radowski vom Hamburger Eis- & Rollsportverband war anwesend. Das Thema war klar: Die Stärkung der Regionalliga Nord, die in der abgelaufenen Saison nur 5 teilnehmende Mannschaften hatte. Auch die Verzahnung mit dem Osten war dabei im Gespräch. Eine Zusammenlegung der Regionalliga Nord und Ost war dabei schnell vom Tisch, denn so würde man vielen potentiellen Aufsteigern aus der Verbandsliga abschrecken und da waren sich alle einig, dass nur der Erhalt der Regionalliga Nord das Ziel sein kann. Der sportliche und finanzielle Sprung in die Oberliga ist einfach zu groß und da macht es nur Sinn, wenn die Regionalliga Nord für die Aufsteiger aus der Verbandsliga Nord offen bleibt.
Nach einer Diskussionsrunde und einer eingelegten Pause nahm die Struktur schnell Fahrt auf und das große Problem in den letzten Jahren war schnell identifiziert: Zu oft wurde in den letzten Jahren vom Meister einer Liga auf den sportlichen Aufstieg verzichtet und das wird es in Zukunft nicht mehr geben. Denn in allen drei Ligen sind die Entfernungen ungefähr gleich und auch die Melde- & Schiedsrichterkosten halten sich ebenfalls im gleichen Rahmen. Auch das Thema “Zuschauerverlust bei ausbleibenden Erfolg“ ist ebenfalls kein Faktor, denn schließlich handelt es sich um drei Amateurligen und die Zuschauerzahlen sind nicht in der Höhe, dass das Überleben eines Vereins davon abhängt. In der Verbands- und Landesliga wird bei den meisten Spielen sowieso kein Eintritt verlangt.
Somit kamen die Sitzungsteilnehmer auf den Entschluss, dass der gleitende Auf- und Abstieg von der Landes- bis in die Regionalliga in die Spielordnung festgelegt wird und kein Verein mehr auf den sportlichen Aufstieg verzichten kann. Zudem wurden für die Regional- und Verbandsliga eine Sollstärke von 8 bis 10 Teams festgelegt. Sollten in den nächsten Jahren eine Liga nur 8 Teams haben, wird es keinen Absteiger geben und mit einem sportlichen Aufsteiger aus der unteren Liga aufgefüllt. Das soll die Ungewissheit aus den letzten Jahren im Keim ersticken, ob man für die Regional- oder auch Verbandsliga genügend Mannschaften zusammenbekommen könnte. Auch die Landesliga war davon immer wieder betroffen, denn immer wieder kam es vor, dass Vereine nicht mehr in den oberen Ligen weiterspielen und den „einfachen Weg“ in der Landesliga gehen wollten. Genau das sorgte dafür das die jetzige Landesliga in den letzten Jahren teilweise mehr Mannschaften hatte als in den oberen Ligen zusammen.
Die Frage, was mit einer Mannschaft passiert, die auf ihren sportlichen Aufstieg verzichtet, haben sich die Teilnehmer der Tagung ebenfalls darauf geeinigt, dass diese für diese Spielzeit komplett rausgenommen wird und erst in der Folgesaison ganz unten (in der Landesliga) wieder starten darf. Ein Aufstieg ist Pflicht, das haben sich alle Vereinsvertreter auf die Fahne geschrieben. Also: Wer nicht will, der spielt nicht!
Einzig allein die Celler Oilers, die als “Neueinsteiger“ am Spielbetrieb teilnehmen werden, wurde von den Tagungsteilnehmern die Wahl überlassen, ob sie für die Verbands- oder Landesliga melden. Das wird auch das letzte Mal sein, denn ab der Saison müssen Neueinsteiger in der untersten Liga, die Landesliga, an den Start gehen. Ein sofortiger Start in der Regional- oder Verbandsliga wird es nicht mehr geben!

Und so werden die Ligen ab der Saison 2018/2019 aussehen:

Die Regionalliga Nord wird ab der kommenden Saison mit 9 Mannschaften an den Start gehen und bis Ende Januar in einer Einfachrunde den Meister der Regionalliga Nord ausspielen. Die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 3 qualifizieren sich für die Meisterrunde mit den besten 3 Teams aus der Regionalliga Ost und spielen in einer Einfachrunde den Nord-Ost-Meister aus. Ab 10 Mannschaften qualifizieren sich 4 Mannschaften für die Nord-Ost-Meisterrunde!
Die Mannschaften auf den Plätzen 4-9 spielen in einer Einfachrunde (Qualifikationsrunde) den Absteiger aus. Der Tabellenletzte dieser Runde steht als Absteiger in die Verbandsliga fest!
Sollte die Regionalliga in Zukunft nur mit 8 Teams starten, wird es keinen Absteiger geben.

Die Mannschaften:
Weserstars Bremen (Meister)
Adendorfer EC
Salzgitter Icefighters
Hamburger SV
EC Nordhorn
ECW Sande (vorher Verbandsliga)
Crocodiles Hamburg 1b (vorher Verbandsliga)
Harsefeld Tigers (vorher Verbandsliga)
REV Bremerhaven (vorher Verbandsliga)

Die Verbandsliga Nord wird mit 9 oder 10 Mannschaften starten und bis Ende März eine Einfachrunde austragen. Der Meister steigt in die Regionalliga auf und der Tabellenletzte wird in die Landesliga absteigen. Auch hier gilt in Zukunft: Sollte die Liga mit 8 Teams starten, wird es keinen Absteiger geben. Sollte bereits die 1. Mannschaft in der Regionalliga spielen, darf die 1b-Mannschaft nicht aufsteigen. Die 1b von FASS Berlin darf ebenfalls nicht in die Regionalliga Nord aufsteigen, da die erste Mannschaft bereits in der Regionalliga Ost gemeldet ist!

Die Mannschaften:
Rostocker EC 1b
FASS Berlin 1b
ESC Wedemark 1b
Hamburger SV 1b
Salzgitter Icefighters 1b (Meister Landesliga Nord)
Weserstars Bremen II (vorher Landesliga Nord)
ERC Wunstorf Lions (vorher Landesliga Nord)
EC Pferdeturm Hunters (vorher Landesliga Nord)
EHC Timmendorf 1b (vorher Landesliga Nord)
EC Celler Oilers (möglicher Neueinsteiger)

Die Landesliga Nord wird in Zukunft erst ab einem Teilnehmerfeld von 10 Mannschaften in zwei Gruppen eingeteilt. Diese Gruppen spielen bis Ende Februrar eine Einfachrunde und danach spielen die Gruppensieger den Landesligameister und Aufsteiger in die Verbandsliga aus.
Sollte die Landesliga in Zukunft unter 10 Teams fallen, wird es keine Aufteilung in zwei Gruppen geben und alle Mannschaften spielen bis Ende März in einer Einfachrunde den Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga aus. Die Landesliga wird in Zukunft auch die Liga sein, die auch mit weniger als 8 Mannschaften starten wird, da die oberen Ligen immer mit Aufsteigern aufgefüllt werden muss!

Die Mannschaften:
Adendorf EC 1b
Adendorf EC 1c
Altonaer SV 1a
Altona SV 1b
Crocodiles Hamburg 1c
Hamburger SV 1c
REV Bremerhaven 1b
MOLOT Hamburg
Harsefeld Tigers 1b
SV Gödens Vikings
EC Celler Oilers (möglicher Neueinsteiger)

Für den Fall, dass in der Verbands- oder Landesliga zwei Mannschaften vom gleichen Verein gegeneinander antreten müssen, müssen beide Spiele (Hin- & Rückspiel) bereits zu Anfang der Saison ausgetragen werden, um so eine mögliche Wettbewerbsverzerrung entgegen zu wirken!

Fazit von der Ligentagung:
Es ist selten, dass eine Ligentagung so harmonisch verläuft und sich alle einig sind! Die Neustrukturierung musste sein, da man sonst das Ungleichgewicht (wenig Mannschaften in der Regionalliga, während sich in der Landesliga die meisten Mannschaften tummeln) nie in den Griff bekommen kann. Eine “Radikalkur“ war unausweichlich. Zudem sorgt die Neustrukturierung auch dafür, dass jede Mannschaft Gewissheit hat, wie es in der Folgesaison weitergeht und somit frühzeitig die Saison planen kann. Einen Aufsteiger aus der unteren Liga wird es immer geben und ein Abstieg fällt nur dann außer Kraft, wenn die Liga unter ein Teilnehmerfeld von 8 Mannschaften fällt. Das sorgt für klare Strukturen in den drei NEV-Ligen.
Diese Tagung hat bewiesen, dass es auch harmonisch zugehen kann ohne ein WENN und ABER. Ganz nach dem Motto „In den Farben getrennt – in der Sache vereint“!

Ungefährdeter 16:4 Sieg bei den Holtenau Huskies

Am Sonntag, den 22. April, reiste die Herrenmannschaft der ERC Wunstorf Lions ins entfernte Holtenau (Kiel). Der bis dato unbekannte Gegner sollte die Lions jedoch nicht daran hindern, ihre Siegesserie weiter auszubauen. Nach 60 Minuten konnten die Löwen ein souveränes 16:4 verbuchen und drei Punkte aus dem hohen Norden entführen.

Mit der ersten Minute nahmen die ERC Wunstorf Lions das Zepter in die Hand und zwangen den Holtenau Huskies ihr Spiel auf. In der vierten Minute eröffnete Sebastian Balke den Torreigen. Etwas überraschend kamen die Huskies jedoch schnell zum Ausgleich, woraufhin die Lions dann jedoch anfingen ihre Chancen zu nutzen und binnen 13 Sekunden auf 3:1 davon zogen. Aus den Angriffen der Löwen heraus konterten die Holtenauer noch einmal und konnten abermals auf ein Tor verkürzen. In der Folge ließen die Löwen viele Chancen aus und konnten „nur“ auf 6:2 erhöhen.

Im zweiten Spielabschnitt bot sich den Zuschauern in der Stralsundhalle ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang. Wieder drückten die Wunstorfer die Heimmannschaft weit in die eigene Hälfte und nahmen das Tor unter Beschuss. Der gut aufgelegte Torhüter der Holtenauer verhinderte in diesem Drittel diverse Torerfolge der Löwen, sodass es mit 9:3 in die letzte Pause ging.

Das letzte Drittel sollte die Löwen dann für die dauerhafte Belagerung des gegnerischen Tores belohnen. Nach 50 Spielminuten brachen bei den Huskies alle Dämme und die Wunstorfer netzten binnen sieben Minuten gleich sechs mal ein. Dabei erzielte Marcel Knoke einen lupenreinen Hattrick. Holtenau erzielte noch seinen vierten und letzten Treffer, ehe die Schlusssirene ertönte. In einem sehr fairen Spiel gilt dem Torhüter der Holtenau Huskies, Benoit Pagé, der größte Respekt, da er mit starken Paraden und gut 80 Schüssen gegen sich schlimmeres verhinderte.

Torhüter Max Kaste resümierte: „Das war ein absolut verdienter Sieg. Wir haben von Beginn weg die Kontrolle gehabt. Die Gegentore sind ärgerlich, da sie definitiv vermeidbar waren. Die wunderbare Chancenverwertung aus dem letzten Spiel konnten wir heute nicht erneut zeigen. Aus der riesigen Anzahl an Schüssen müssen wir mehr Kapital schlagen, daran gilt es weiter zu arbeiten. Alles in allem war es ein dominantes und absolut faires Spiel und ein verdienter Sieg.

Weiter geht es für beide Teams der Wunstorf Lions am 29. April an heimischer Stätte. Da eröffnen die Lions U23 den Spieltag um 13 Uhr gegen die Engelbostel Devils, ehe die Herren um 15.30 Uhr die Bremerhaven Whales ll empfangen.

Statistiken

Im Tor: Max Kaste (40 Minuten), Niklas Girwert (20 min.)

Im Feld: Sebastian Balke (4 Tore/1 Vorlage), Thomas Funk (0/1), Niklas Golon (4/1), Marcel Knoke (4/1), Dennis Mach (1/6), Robin Mach (2/0), Steffen Poneß (0/3), Christopher Thieße (1/0), Marius Thieße (0/1)

Foto: Mark Engelke, Foto :Mien Ogenblick by Anja Härtel

12:4 Sieg gegen Crash Eagles Kaarst III sichert Weiterkommen

Am Sonntag, den 15. April, empfingen die Wunstorf Lions die Crash Eagles Kaarst III zum Pokalspiel der zweiten Runde. Nach dem Sieg gegen Hamburg in der ersten Runde wurde die konzentrierte Leistung gegen Kaarst mit dem Einzug in die dritte Pokalrunde belohnt. Nach 60 Minuten stand ein ungefährdetes 12:4 (6:1/3:1/3:2) auf der Anzeigetafel.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, da die Gäste aus Kaarst nach nur 19 Sekunden mit einer wunderbaren Kombination in Führung gingen. Doch davon ließen sich die Wunstorfer nicht beeindrucken und schlugen knapp eine Minute später zurück. Daraufhin fanden die Lions immer besser in ihr Spiel und drängten die Eagles in die eigene Hälfte zurück. In der Folge nutzten die Löwen die Chancen konsequent und gingen mit 6:1 in die erste Pause. Dabei erzielte Neuzugang Steffen Poneß seinen ersten Treffer im Löwen-Trikot.

Der zweite Spielabschnitt begann etwas ausgeglichener. In der 27. Minute legten die Lions dann wieder los und zogen bis auf 8:1 davon, ehe Kaarst zu einem weiteren Torerfolg kam. Kapitän Dennis Mach schnürte dabei nach zwei Toren im ersten Drittel einen Hattrick. Das enorm hohe Tempo der Partie forderte nun langsam seinen Tribut und so ging es mit 9:2 in die zweite Pause.

Im letzten Drittel nahmen die Löwen nun merklich Fahrt aus der Begegnung und ließen den Eagles  mehr Freiräume. Dennoch waren es die Lions, die wieder den ersten Stich setzten und das Ergebnis in die Zweistelligkeit schraubten. Auch die Gäste kamen noch zu zwei weiteren Toren, ehe Niklas Golon mit seinem dritten und vierten Treffer den 12:4 Endstand und den Einzug in die dritte Pokalrunde besiegelten.

Marc Engelke zeigte sich nach dem Spiel begeistert: „Der Einzug in die dritte Runde ist ein Riesenerfolg. Wir haben eine Minute in der Partie verschlafen und dann eiskalt zugeschlagen. Die Chancenauswertung war deutlich besser als in den vergangenen Partien und wir haben es geschafft den Eagles unser Spiel aufzuzwingen. Wir freuen uns nun auf einen richtigen Brocken in der dritten Runde und wollen das Abenteuer noch weiter genießen.“

Weiter geht es für die Lions U23 ins Weserbergland, die Herren reist einen Tag später zur zweiten Mannschaft der Holtenau Huskies. Alle Infos zu den Spielen und zum Gegner in der dritten Pokalrunde gibt es hier!

Statistiken:

Im Tor: Marc Engelke (60 min), Max Kaste

Im Feld: Sebastian Balke (1 Tor/1 Vorlage), Sven Cremer, Thomas Funk (0/1), Niklas Golon (4/0), Marcel Knoke (1/3), Merlin Kranz, Dennis Mach (3/2), Robin Mach (1/0), Steffen Poneß (1/1), Christopher Thieße (0/1), Marius Thieße (1/1), Wilke Weber, Christian Wortmann (0/2).

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Sieg und Niederlage beenden erstes Punktspielwochenende

Wunstorf Lions U23 unterliegen 3:6, Herren gewinnen 10:2

 

Am vergangenen Sonntag, den 08. April, wurden gleich zwei Gegner in der heimischen Halle empfangen. Nach nicht einmal 24 Stunden Pause spielten die Wunstorf Lions U23 gegen den ERC Weserbergland, die Wunstorf Lions Herren eröffneten ihre Saison gegen die Wilhelmshaven Jade Warriors. Nach einem spannenden und temporeichen Tag konnten die Lions in Summe einen Sieg und eine Niederlage verbuchen.

 

Es starteten die Wunstorf Lions U23 zur Mittagszeit gegen den ERC Weserbergland. Bekannt aus der letzten Saison stellten sich die Junglöwen auf ein hartes und körperbetontes Spiel ein. Nach dem anstrengendem Spiel vom Vortag kamen die Lions langsam ins Spiel und erarbeiteten sich allmählich die ersten Torchancen. Die Chancen blieben auf beiden Seiten ungenutzt und so ging es torlos in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Weserbergländer dann zum ersten Treffer und bauten die Führung zur zweiten Pause bis auf 3:1 aus. Im letzten Drittel konnten die Lions zweimal bis auf ein Tor herankommen, schwächten sich jedoch abermals wie am Vortag durch unnötige Strafzeiten und verwehrten sich damit selber ein besseres Ergebnis. Schlußendlich nutzten die Weserbergländer die Überzahlsituationen und zogen auf 3:6 davon, was auch den Endstand markieren sollte.

Im Tor: Marc Engelke (60 min), Florian Bultmann 

Im Feld: Sven Cremer (1 Tor/0 Vorlagen), Lars Hansen, Marlon Herda, Michael Jones (0/1), Lukas Konersmann, Merlin Kranz (0/1), Fabian Reich (2/0), Mark Schirmer, Wilke Weber

 

Im zweiten Spiel des Tages kam es zur Saisoneröffnung für die Wunstorf Lions Herren gegen die Wilhelmshaven Jade Warriors. Nach dem erfolgreichen Erreichen der zweiten Pokalrunde gingen die Löwen mit breiter Brust ins Spiel und zeigten von Beginn an, dass auch dieses Jahr mit ihnen zu rechnen ist. Und so legten die Lions furios los und kamen bereits in der zweiten Spielminute durch Marcel Knoke zur Führung. Daraufhin drängten die Löwen weiter und setzten die Wilhelmshavener zunehmend unter Druck. Der glänzend aufgelegte Gästetorhüter Marius Döscher verhinderte dabei ein ums andere Mal weitere Treffer der Wunstorfer. Lediglich ein weiteres Tor gelang wiederum Knoke zum 2:0 Pausenstand.

Im zweiten Drittel kamen die Löwen weiter hungrig aus der Kabine, und konnten nun einige ihrer Chancen nutzen. Die vielen Angriffe der Lions lieferten gleich fünfmal Zählbares, so dass es mit einer komfortablen 7:0 Führung in den letzten Spielabschnitt ging. Dabei schürte Marcel Knoke seinen ersten Hattrick als Löwe.

Die finalen 20 Minuten starteten mit einem Treffer der Gäste nach einer Unachtsamkeit der Löwen. Diese fingen sich schnell und konnten auf 10:1 davonziehen, ehe den Gästen aus Wilhelmshaven der letzte Treffer des Tages zum 10:2 Endstand gelang. Ebenfalls erzielte Christian Wortmann seinen ersten Hattrick im Lions-Dress.

„Der Sieg zum Saisonstart ist gut. Ich denke wir konnten damit der Konkurrenz ein Signal senden. Trotzdem müssen wir dringend an unserer Chancenverwertung arbeiten und direkter zum Tor ziehen. Alles in allem liefen die ersten beiden Spiele unter Wettbewerbsbedingungen (Saison und Pokal, Anm. d. Red.) für uns sehr gut und wir wissen, an welchen Schrauben wir für den weiteren erfolgreichen Verlauf noch drehen müssen. Im Namen der Mannschaft möchte ich Wilhelmshaven für das überaus faire Spiel danken.“ So Marius Thieße nach der Partie.

 

Im Tor: Linus Zwick (45 min), Max Kaste (15 min/1 Assist)

Im Feld: Sebastian Balke (1 Tor/0 Vorlagen), Thomas Funk, Niklas Golon (2/2), Marcel Knoke (3/1), Dennis Mach (1/1), Robin Mach, Steffen Poneß (0/1), Christopher Thieße (0/1), Marius Thieße, Christian Wortmann (3/2)

 

Das nächste Spiel der Wunstorf Lions lässt nicht lange auf sich warten. In der zweiten Runde des ISHD-Pokals werden die Crash Eagles Kaarst III am Sonntag den 15. April um 14 Uhr empfangen. Die Lions freuen sich über zahlreiche Fans und Unterstützung von den Rängen.

Am kommenden Sonntag steht der erste Doppelspieltag der Wunstorf Lions auf dem Spielplan.

In der Sporthalle der IGS Wunstorf, Nordbruch 23, geht es ab 12:00 Uhr hoch her.  Das erste Spiel des Tages bestreitet unser neu formiertes U23  Lions Team gegen das Team des ESC Weserbergland.

Um 14:30 Uhr starte dann das zweite Spiel des Tages und das Herrenteam der Lions tritt gegen die Jade Warriors Wilhelmshaven an.

Trotz des Verkaufsoffenenen Sonntages, hoffen wir bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken auf rege Unterstützung. Gönnen Sie sich einfach mal eine „sportliche“ Pause vom Einkaufsstress und Unterstützen Sie unsere Teams.